Kategorie-Archiv: Stellungnahmen

Pressemitteilung: Nach Pini-­Rückzug – Vertretungsberechtigte fordern Aussetzung des Bürgerentscheides gegen den Megaschlachthof.

Bernburg, den 17.06.2014

Nach Pini­-Rückzug: Vertretungsberechtigte fordern Aussetzung des Bürgerentscheides gegen den Megaschlachthof.

Ein Bürgerentscheid mit nur einer Entscheidungs­Option ist ebenso sinnlos wie eine Stichwahl mit nur einem Kandidaten, finden die drei Vertretungsberechtigten der Unterzeichner des Bürgerbegehrens gegen einen Bernburger Megaschlachthof Holger Böttger, Hannelore Nickel und Ilse Reichmann. Weiterlesen

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Mehr Fragen als Antworten nach dem ersten öffentlichen Auftritt eines Pini-Vertreters vor dem Bernburger Stadtrat

Zur Stadtratssitzung am 08.05.2014 stellte sich mit Michael Fritzsch, Geschäftsführer der Pini Deutschland GmbH, erstmals ein Vertreter des potenziellen Bernburger Schlachthof-Betreibers der kritischen Öffentlichkeit.

In wichtigen Punkten, wie den Fragen zur geplanten Bezahlung der von Herrn Fritzsch als „tätige Personen“ bezeichneten Arbeitskräfte, blieb Pini Antworten jedoch weitestgehend schuldig. Fritzschs Ausführungen widerlegten jedoch einige Aussagen von Professoren der Hochschule Anhalt. Weiterlesen

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OFFENER BRIEF zur IHK-Pressemitteilung vom 02.04.2014

“IHK zur Debatte um Schlachthofansiedlung in Bernburg” vom 02.04.2014

Bernburg, 07.04.2014

Sehr geehrter Herr Piotrowsky,

in einer Pressemitteilung vom 02.04.2014 drücken Sie Ihren Stolz darüber aus, dass “unsere Region für bestimmte Branchen im internationalen Wettbewerb klare Standortvorteile zu bieten hat”. Mit Bezug auf die 14.000 arbeitslosen Einwohner im Salzlandkreis äußern Sie weiter: “Wir sind nicht in einer so komfortablen Situation, dass wir uns eine Rosinenpickerei leisten könnten. Jeder Investor sollte uns herzlich willkommen sein.”

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PRESSEMELDUNG Deutscher Bauernverband e.V.: DBV kritisiert Preissenkungen bei Lebensmitteln

Zur Originalmeldung vom 11.03.2014…

“Falsches Signal in Richtung Lebensmittelerzeugung”

“Die jüngste Runde der Preissenkungen für Fleisch und Milchprodukte zeigen, dass die Discounter immer noch nicht verstanden haben, worum es bei nachhaltiger Lebensmittelerzeugung geht. Lebensmittel sind mehr wert. Eine Billigpreis-Taktik steht in eklatantem Widerspruch zu den erklärten Zielen von Landwirtschaft und Lebensmittelhandel, die Tierhaltung in Deutschland weiterzuentwickeln. Wir wollen stattdessen Anreize aufbauen und eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion gewährleisten”. Mit diesen Aussagen kritisierte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in der heutigen Sitzung des DBV-Präsidiums die Preissenkungen, die Aldi zu Wochenbeginn unter anderem bei Rind- und Geflügelfleisch sowie bei Butter vorgenommen hatte. Weitere Discounter wie Lidl hatten zwar mit Kritik am Preisverhalten des Konkurrenten reagiert, aber letztlich trotzdem nachgezogen.

Landwirtschaft, Schlachtunternehmen und Lebensmittelwirtschaft hatten sich nach eingehenden Gesprächen und Verhandlungen in 2013 dem gemeinsamen Ziel verpflichtet, die landwirtschaftliche Tierhaltung mit der Initiative Tierwohl weiterzuentwickeln. Diese Initiative verlangt von den Tierhaltern erhebliche Vorleistungen und Investitionen, für die sie einen Kostenausgleich erhalten sollen. “Das derzeitige Verhalten der Discounter hilft dabei nicht weiter, sondern wirkt als kontraproduktives Signal”, betonte Rukwied.